Fit für 2015

Durch das GKV-FQWG (Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung) stehen die Krankenkassen vor einer neuen Herausforderung: Sie müssen die einhergehenden Mindereinnahmen kompensieren. Dies soll insbesondere durch die Erhebung von kassenindividuellen Zusatzbeiträgen erfolgen.

Der Wettbewerbsdruck erhöht sich im kommenden Jahr. Folglich sind von den Krankenkassen vielfältige Aufgaben zu erfüllen, um am Markt zu bestehen.

Unter Einbeziehung dieser gesetzlichen Vorgaben werden in den BITMARCK-Softwarekomponenten in vielen Fachverfahren Anpassungen auf Grundlage des GKV-FQWG zum 01.01.2015 für unsere Kundinnen bereitgestellt, um Sie bei der Bewältigung dieser Aufgaben optimal zu unterstützen.

Eine reibungslose Umstellung z. B. auf den möglichen kassenindividuellen Zusatzbeitrag ab 01.01.2015 mit BITMARCK ist daher sichergestellt. Weitere Inhalte der geplanten Softwareanpassungen sind:

  • Kassenindividueller Zusatzbeitrag (ZB)
  • Wegfall des Sozialausgleiches (Streichung des § 242 SGB V)
  • Einführung eines elektronischen Abfrageverfahrens für BBG (Beitragsbemessungsgrenze)-Übergrenzer 
  • Beitragsabführung der Zusatzbeiträge an den Gesundheitsfonds angefangen bei der Integration in die Tagesverarbeitung bis hin in die Monatsabrechnung
  • Einführung des Einkommensausgleichs für die an den Gesundheitsfonds weitergeleiteten Zusatzbeiträge zwischen den Krankenkassen
  • Ausweitung der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (Berücksichtigung der Finanzierungsgrundlagen – s.u.)
  • Berücksichtigung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags im Zusammenhang bei Zahlung von Verletztengeld, Versorgungskrankengeld, Übergangsgeld
  • Verletztengeld: Abrechnung des Zusatzbeitrags mit den Unfallversicherungsträgern
  • Krankengeld: Abrechnung des Zusatzbeitrags im Ersatzanspruch
  • §139c SGB V- Finanzierung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, neue Krankenhausentgelte (Zuschläge) aufgrund der Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • Diverse Änderungen im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich
  • Anpassungen in weiteren Produkten wie z. B. Haushaltsplan und amtlichen Statistiken 

 

Des Weiteren hat BITMARCK eine Prognose erstellt, in welcher Bandbreite voraussichtlich in den nächsten zwei Kalenderjahren Zusatzbeiträge erhoben werden müssen, um den Finanzbedarf zu decken. Möchten Sie mehr erfahren? Dann werfen Sie einen Blick in die aktuelle einsnull.

>>Den vollständigen Artikel lesen (Seite 8-10 Kundenjournal einsnull Ausgabe 03/2014)

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