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Ein Login für alle Online-Anwendungen: BITMARCK und RISE entwickeln übergreifendes Identitätsmanagement für die GKV

BITMARCK und RISE haben das im Rahmen der elektronischen Patientenakte (ePA) genutzte IAM zur übergreifenden Lösung für Digitale Identitäten weiterentwickelt.

Die BITMARCK-Unternehmensgruppe sowie das System- und Softwarehaus RISE haben das im Rahmen der elektronischen Patientenakte (ePA) genutzte Identity Access Management (IAM) weiterentwickelt zu der übergreifenden Lösung bitIAM – und stellen somit eine langfristige digitale Identität bereit, die von den Krankenkassen künftig für alle Mobile/Online-Anwen­dungen genutzt werden kann. Versicherte müssen sich demnach nur noch einmal registrieren, um die ePA, die Online-Geschäftsstelle oder die Service-App ihrer Krankenkasse nutzen zu können.

Das Identity Access Management (IAM) sorgt für eine sichere Authentifizierung und eine Prüfung der Versichertenidentität bei der Nutzung der ePA. Die Weiterentwicklung von BITMARCK und RISE zu einer übergreifenden, tragfähigen Lösung beschleunigt nun die Etablierung weiterer Mobile/Online-Services der Krankenkassen.

„bitIAM wird zum Zugangstor der Krankenkassen für ihre digitalen Anwendungen“

Andreas Strausfeld, Vorsitzender der BITMARCK-Geschäftsführung: „Der einfache und schnelle Zugang zu Online-Services wird für den Nutzer immer wichtiger, eine sichere digitale Identifizierung ist dafür die Grundlage. Das IAM der ePA nun so weiterzuentwickeln, dass die Versicherten sich per Single Sign On (SSO) komfortabel auch in weitere Online-Anwendungen ihrer Krankenkasse einloggen können, ist ein Meilenstein für die Akzeptanz digitaler Angebote und trägt zugleich zu einer weiteren Verbesserung der Versorgung bei. bitIAM fungiert dabei als Zugangstor der Krankenkassen zu ihrer digitalen Welt – und wird für alle Online-Produkte eine sichere digitale Identität bereitstellen. Unseren Kunden ersparen wir einen hohen und komplexen Entwicklungsaufwand, indem wir auf diese flexible und sichere Lösung für aktuelle und künftige digitale Anwendungen der Krankenkassen setzen. Wir sind so in der Lage, immer wieder neue Services für Versicherte über eine zentrale, einheitliche Identitätslösung zu realisieren.“

„Mit der ePA-Einführung konnte gleichzeitig die Grundlage zur Föderierung Digitaler Identitäten geschaffen werden, somit auch die Nutzung ohne eGK.“

Christian Schanes, Leiter TI- und IT-Security bei RISE: „Der technologische Kern für bitIAM ist die RISE AccessKeeper Technologie. Diese Lösung zur Etablierung von EU-konformen digitalen Identitäten ist bereits jetzt global etabliert und erprobt, setzt auf offene Standards wie Open ID Connect (OIDC) und OAuth 2.0, wird in hochsicheren Rechenzentren betrieben und findet unter anderem beim Registrieren, Identifizieren und Managen der Athleten und Athletinnen bei sehr großen Weltsportverbänden Einsatz. Bei der BITMARCK Lösung wurde nicht nur eine unmittelbare Koppelbarkeit zur ePA hergestellt, sondern auch gleichzeitig die technologische Grundlage zur Föderierung der Digitalen Identität in der Telematikinfrastruktur. Somit auch die Nutzung von Anwendungen ohne eGK. Durch technologische Trennung der Zuständigkeiten wurde damit neben der notwendigen eIDAS-Konformität auch die Basis für die zukünftige selbstbestimmte Identität (SSI) laut den Richtlinien der Europäischen Kommission geschaffen.“

Thomas Grechenig, Vorsitzender der Geschäftsführung bei RISE: „Bemerkenswert an diesem Launch ist die gleichzeitige, einheitliche und modulare Lösung der komplexen Themen mobile Identität und IAM mit der Patientenakte. Es ist keinerlei Zusatztechnologie aufwendig zu integrieren. IAM, digitale Identitäten und ePA interagieren in Harmonie. Eine solche Vereinfachung nützt den Krankenkassen, privaten Krankenversicherungen (PKV) und Versicherten im digitalen Alltag, spart viel Zeit und erhebliche Kosten. Mit der RISE Technologie als Basis konnte so ein Beispiel eines Paradigmenwechsels gesetzt werden: zum 1. Januar 2023 (spätestens) werden die Krankenkassen neben der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) auch eine digitale Identität für Anwendungen der Telematik-Infrastruktur (TI) bereitstellen. Wir durften die BITMARCK weit vor der vorgeschriebenen Zeit damit rundum ausstatten. Dafür bedanken wir uns und gratulieren den Teams auf beiden Seiten.“

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Andreas Pschera
Pressesprecher

Tel. +49 201 1766-2630
E-Mail andreas.pschera(at)bitmarck.de

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